Porsche · Digitale Pressemappe

Die Rennstrecke Le Mans
Die Le Mans Rennstrecke von 1951 bis 2013
Die magischen 13 Kilometer
Die magischen 13 Kilometer
Porsche 911 RSR, Porsche AG Team Manthey: Marc Lieb, Richard Lietz, Romain Dumas
Der aktuell 13,6 Kilometer lange Kurs ist eine Kombination von Landstraßen, die für das Rennen abgesperrt werden und permanenten Streckenteilen. Berühmtheit erlangte Le Mans unter anderem durch die einzigartige, 5,8 Kilometer lange Hunaudières-Gerade, auf der ein Porsche 917 Langheck im Jahr 1971 während des freien Trainings 396 km/h erreichte. Bislang existierte die Strecke in 14 Varianten; Porsche war auf zwölf Streckenversionen am Start.
1932 bis 1955
13,492 Kilometer
1951 beginnt auf dieser Variante die Geschichte von Porsche in Le Mans, als ein 356 SL Aluminium-Coupé die Klasse bis 1.100 ccm gewinnt. Neu an diesem Kurs – es ist die dritte Variante des „Circuit de la Sarthe“, eine schnelle Kurvenkombination namens „Esses“. Sie führt am nördlichen Ende der Strecke in die berühmte „Tertre Rouge“-Rechtskurve vor der langen Hunaudières-Geraden.

1956 bis 1967
13,461 Kilometer
Die Boxenanlage ist nach dem schweren Unfall von 1955 ganz neu gestaltet. Um die Fahrer nicht abzulenken, werden von den Boxen keine Infotafeln für die Fahrer mehr hochgehalten. Das geschieht jetzt hinter der Mulsanne-Haarnadelkurve am Ende der langen Hunaudières-Geraden, wo die Fahrzeuge noch langsam unterwegs sind.

1968 bis 1971
13,469 Kilometer
Auf diesem Kurs hält Porsche sämtliche Rekorde. Marko/Van Lennep legen 1971 im 917 Kurzheck bei ihrer Siegesfahrt die größte Strecke zurück, nämlich 5335,313 Kilometer mit einem Rekordschnitt von 222,304 km/h. Dieser Distanzrekord wird erst 2009 gebrochen. Im Vortraining brennt Jackie Oliver im 917 Langheck eine Zeit von 3:13.6 Minuten in den Asphalt. Schnitt 250,457 km/h; im Qualifying ist Pedro Rodriguez mit 3:13.9 Schnellster, Schnitt 250,069 km/h. Erst 1985 wird es Hans-Joachim Stuck gelingen, noch einmal die 250-km/h-Schallmauer zu durchbrechen. Die schnellste Rennrunde dreht Jackie Oliver im 917 LH mit 3:18.4 oder 244,387 km/h, ein Rekord, der erst 2008 gebrochen wird.
Neu an dieser Strecke ist die Ford Schikane (seit 1968) vor der Zielgeraden, um die Geschwindigkeiten zwischen den Tribünen und der Boxengasse bei Start und Ziel zu reduzieren. Seit 1969 gibt es Leitplanken.

1972 bis 1978
13,640 Kilometer
Auch auf dieser Streckenvariante verewigt sich Porsche mit einem Rekord. Jacky Ickx dreht 1978 im Qualifying mit dem Porsche 936 Sypder die schnellste Runde. Seine 3:27.6 Minuten entsprechen einem Durchschnitt von 236,531 km/h – schneller wird hier nie wieder ein Rennwagen fahren.
Die Strecke wird zwischen der Arnage-Rechtskurve und der Ford-Kurve ab 1972 renoviert. Die sehr schnellen Porsche-Kurven entstehen. Die Ford-Kurve erhält eine zweite Schikane.

1979 bis 1985
13,626 Kilometer
Porsche hält auf dieser Variante erneut sämtliche Rekorde. Alle wurden im Jahr 1985 aufgestellt. Distanzrekord: Klaus Ludwig, Paolo Barilla, Louis Krages „John Winter“, Porsche 956, mit 5.088,507 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 212,021 km/h. Schnellste Rennrunde: Jacky Ickx, Hans-Joachim Stuck im 962 C mit 3:25.1 Minuten und einem Schnitt von 239,169 km/h. Schnellster Qualifyer: Hans-Joachim Stuck mit 3:14.8 Minuten im 962 C mit einem Schnitt von 251,815 km/h. Bis heute ist in Le Mans niemand schneller gefahren.
Die Tertre Rouge-Rechtskurve wird von 90˚ auf 50˚ geöffnet, womit sich die Einfahrgeschwindigkeit auf die Hunaudières-Gerade erhöht.

1986
13,528 Kilometer
Diese Streckenvariante wird nur einmal befahren. Und Porsche setzt sämtliche Bestmarken: Derek Bell, Hans-Joachim Stuck und Al Holbert legen mit dem 962C im Rennen 4972,731 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 207,197 km/h zurück. Jochen Mass ist mit einem 962 C im Qualifying Schnellster: 3:15.99 Minuten oder 243,486 km/h. Im Rennen dreht Klaus Ludwig in einem 956 die schnellste Runde. 3:23.3 Minuten entsprechen 239,551 km/h.
Neues Layout für die Mulsanne-Kurve am Ende der Hunaudières-Geraden. Weil die entsprechende Kreuzung zu einem Kreisverkehr umgebaut wurde, hat der Veranstalter etwas nördlich der alten Haarnadelkurve einen neuen Streckenabschnitt mit einer 90˚-Kurve gebaut.

1987 bis 1989
13,535 Kilometer
Für 1987 wird die Dunlop-Kurve durch eine Links-Rechts-Schikane entschärft. Wurden hier vorher Kurvengeschwindigkeiten von über 250 km/h erreicht, so liegen sie jetzt je nach Fahrzeugtyp um die 100 km/h niedriger. Für 1988 erhält die Hunaudières-Gerade einen neuen Belag, die Spitzengeschwindigkeiten der Rennwagen steigen.

1990 bis 1996
13,600 Kilometer
Ab 1990 verringern zwei Schikanen die Geschwindigkeiten auf der Hunaudières-Geraden, denn nach Bestimmungen des internationalen Motorsportverbandes FISA darf keine Gerade mehr länger als zwei Kilometer sein.

1997 bis 2001
13,605 Kilometer
Die Dunlop-Schikane wird enger gestaltet, um die Geschwindigkeiten weiter zu verringern. Der berühmte „Buckel“ auf der Hunaudières-Geraden wird eingeebnet.

2002 bis 2005
13,650 Kilometer
Die Gerade zwischen der Dunlop-Brücke und den „Esses“ vor der Tertre Rouge-Kurve wird in einen schnellen Links-Rechts-Knick umgebaut. Den Umbauarbeiten fällt jene Kapelle zum Opfer, die einst der Kurve ihren Namen „Virage de la Chapelle“ gab, und in der für lange Zeit während des Rennens am Sonntag eine Messe gefeiert wurde.

2006
13,650 Kilometer
Der Radius der Dunlop-Kurve nach der Zielgeraden wird kleiner, die Sturzräume größer. Auch die Schikane nach der Dunlop-Kurve wird enger gestaltet.

Seit 2007
13,629 Kilometer
Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard und Romain Dumas stellen 2010 gemeinsam mit dem Audi-Piloten Mike Rockenfeller bei ihrer Siegesfahrt im Audi R15 TDI 2010 mit 5405,472 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 225,228 km/h einen neuen Distanz- und Geschwindigkeitsrekord auf, der auch 2013 nicht gebrochen wurde.
Mit erweiterten Sturzräumen, zusätzlichen Zäunen und Verbesserungen der Fahrbahnoberfläche konzentrierten sich die Arbeiten an der Strecke auf erhöhte Sicherheit für Aktive und Zuschauer.

Mission 2014. Our Return.
Countdown für 2014
Es war die Nachricht, auf die Motorsportfans in aller Welt gewartet haben: Porsche kehrt 2014 mit einem neu entwickelten LMP1-Sportprototypen zu den 24 Stunden von Le Mans und in die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC zurück. mehr ...
Beobachtungen aus Le Mans
Historische Plakate
Video
Porsche in Le Mans (Trailer 1:44)
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