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Sportwagenhersteller startet zweites Integrationsprogramm

Porsche qualifiziert Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt

Stuttgart. Das Integrationsprogramm von Porsche geht in die zweite Runde: 15 Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Irak werden beim Sportwagenhersteller bis Ende August so qualifiziert, dass sie im Anschluss auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Ausbildungsplatz erhalten oder den direkten Berufseinstieg schaffen. Porsche bildet bewusst nicht nur für das eigene Unternehmen aus, sondern auch für Branchen, die unter einem Fachkräftemangel leiden, oder Firmen, die aufgrund ihrer Betriebsgröße kein eigenes Integrationsprogramm aufsetzen können. Um den nahtlosen Übergang zu gewährleisten, arbeitet Porsche in der Berufsberatung für die Flüchtlinge eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Nach der ersten Runde haben elf Flüchtlinge eine Anschlussbeschäftigung bei Porsche erhalten.

„Porsche ist unverändert erfolgreich. Umso wichtiger ist es, dass wir uns den Rund-um-Blick bewahren. Deshalb möchten wir mit dem Integrationsprogramm nicht nur Flüchtlingen eine berufliche Perspektive bieten und damit die Grundlage für eine gelungene Integration erarbeiten. Vielmehr nutzen wir unsere Kompetenz in der Ausbildung, um etwa Handwerksbetrieben oder kleineren Industriebetrieben motivierte und qualifizierte Nachwuchskräfte zu vermitteln“, sagt Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Soziales der Porsche AG.

Auch für Uwe Hück, Porsche-Gesamtbetriebsratsvorsitzender, ist dieser übergreifende Ansatz der richtige Weg: „Erfolg für Integration beinhaltet eine gute Ausbildung und die ist teuer. Das können sich viele Handwerker oder kleine Firmen gar nicht leisten. Deshalb schauen wir über den Tellerrand, denn wenn man so erfolgreich ist wie Porsche, hat man auch eine Verpflichtung für die Allgemeinheit. Wir leben Integration, indem wir Flüchtlingen Chancen eröffnen, bei uns in Deutschland Fuß zu fassen. Das ist wichtig, denn Flüchtling ist kein Beruf, sondern ein Schicksal. Und hinter jedem Schicksal stehen Menschen und denen müssen wir helfen, so gut wir können. Aber Integration ist keine Einbahnstraße, sondern heißt für mich: Die Flüchtlinge müssen ebenso Deutsch lernen und unsere Kultur akzeptieren, wie sie auch fleißig und diszipliniert mitmachen müssen. Somit leisten wir einen Beitrag für die Gesellschaft und das ist unser einzigartiger Porschegeist.“

Das acht Monate dauernde Integrationsprogramm von Porsche gliedert sich in drei Blöcke. In den ersten drei Monaten wird intensiv an den deutschen Sprachkenntnissen gearbeitet, insbesondere auch mit Blick auf Fachterminologien. Zwar bringen die Absolventen allesamt ein Sprachlevel B1 mit, aber nochmals verbesserte und aufs Berufsleben bezogene Sprachkenntnisse werden bei den interessierten potenziellen Arbeitgebern als wichtigste Voraussetzung für eine künftige Anstellung genannt. Im zweiten Block werden im Porsche-Ausbildungszentrum über vier Wochen hinweg handwerkliche Grundlagen vermittelt. Neben dem praktischen Erlernen von Sägen, Feilen und Bohren geht es vor allem darum, die Teilnehmer für die Themen Sicherheit und Qualität zu sensibilisieren. Die letzten vier Monate hospitieren die Flüchtlinge bei Porsche in verschiedenen technischen Bereichen und absolvieren Orientierungspraktika auch bei interessierten Partnerbetrieben. Begleitet wird das Integrationsprogramm über die gesamte Dauer von einem Berufsschultag pro Woche sowie sozialpädagogischem und soziokulturellem Unterricht.

Das erste Integrationsjahr bei Porsche hatte die Erwartungen übertroffen: Elf der 13 Flüchtlinge im Alter von 16 bis 38 Jahren erhielten beim Sportwagenhersteller selbst eine weitere berufliche Perspektive. Auch für die beiden anderen Teilnehmer steht die Tür bei Porsche weiter offen; sie erwerben sich derzeit über ein Jahr an einer weiterführenden Schule die erforderliche Sprachkompetenz und Ausbildungsreife.

Bildmaterial im Porsche Newsroom (http://newsroom.porsche.de) sowie auf der Porsche-Pressedatenbank (https://presse.porsche.de).
Kommunikation Porsche AG
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20.01.2017

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    • Andreas Haffner, Mitglied des Vorstandes, Personal- und Sozialwesen

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